Einmal ist kein Mal
Mit meinen 42 Jahren war ich stolzer Vater einer 20 jährigen Tochter. Die Hälfte der Zeit hatte ich diese allein erzogen, denn zu dem Zeitpunkt war mein Frau mit einer anderen Frau durchgebrannt. Wie man sich vorstellen kann war ich zunächst ziemlich schockiert und brauchte eine Weile um mich an die Situation zu gewöhnen. Doch Chantal, so heißt meine Tochter, half mir und es entwickelte sich eine recht innige Beziehung zwischen uns. Wir verstanden uns sehr gut und selbst mit ihren ‘Frauenproblemen’ kam sie zu mir. So machte ich mit ihr ihre erste Periode durch, half ihr nach dem sich die erste große Liebe in Rauch aufgelöst hatte und auch als sie mit 18 ein Kind verlor. Der Vater hatte sich aus dem Staub gemacht, kaum dass er erfuhr was passiert war.
Um das Ganze für meine Tochter einfacher zu machen zogen wir aufs Land, weit weg von unserer alten Heimat. Wir kauften uns einen Hof und bewirtschafteten ein paar Hektar Ackerland, zu dem vermieteten wir Boxen für Pferde. So lebten wir recht abgeschieden, aber doch so das wir täglich den ein oder anderen sahen der oder die kam um mit einem der Pferde aus zureiten beziehungsweise es zu pflegen. Wir hatten auch noch zwei Hunde und vier Katzen. Letztere stromerten durch die Scheune und den Stall auf der Jagd nach Mäusen.
Alles in allem führten wir ein gutes Leben und es mangelte uns an nichts. Per Fernschule holte meine Tochter ihr Abi nach und das feierten wir mit ein paar Freunden und Bekannten. Dabei floss auch Alkohol, was dazu führte dass einer der Jungs seine Hemmungen verlor und sich an Chantal heranmachte sie unsittlich berührte und sehr aufdringlich wurde, sie sogar gegen ihren Willen küsste. Mit voller Wucht scheuerte sie ihm eine und ließ ihn stehen. Danach war die Party gelaufen. Alle verabschiedeten sich und ich suchte meine Tochter auf, welche in ihrem Zimmer auf dem Bett lag und heulte.
“Geht’s wieder?”, setzte ich mich zu ihr.
“Nein, das ist doch echt ein Vollidiot! Männer sind alle Schei.. “, sah sie mich mit verheulten Augen an.
“Ja, das sind sie!”, strich ich ihr über den Kopf. Ihr schwarzen Haare reichten hinab bis zur Mitte ihres Rückens.
“Ach Papa!”, schmiegte sie sich an mich und vergrub ihr Gesicht in meiner rechten Schulter.
“Ist schon gut, ich bin ja da!”, küsste ihr ihren Kopf seitlich über dem Ohr, “ich bin immer für dich da!” Liebevoll streichelte ich ihren Rücken, hielt sie fest und sie heulte weiter.
Nach einigen Minuten beruhigte sie sich wieder. “Sind alle weg?”
“Ja, wir sind alleine, was hältst du davon wenn wir ausreiten?”
“Jetzt? Es ist doch schon fast elf! Es ist dunkel!”
“Der Mond scheint und wir reiten nur langsam, zum See, der ist doch nur eine halbe Stunde weg. Na was sagst du?”
“Ja, einverstanden!”, nickte sie und hob leicht ihre Mundwinkel.
Wir machten uns also fertig, sattelten den Pferde und ritten los. Harro, ihr Schäferhund, kam mit und lief neben den Pferden her. Bald waren wir am See, stiegen ab und die Hengste trabten zum Wasser um zu trinken. Wir legten uns an den Strand.
“Am liebsten würde ich jetzt schwimmen!”, meinte Chantal und sah sehnsüchtig auf den See hinaus, in dem sich der Mond spiegelte.
“Mach doch!”
“Ich habe doch nichts mit!”
“Und? Es wird dir schon keiner was weg gucken! Wir sind allein!”
“Und du?”
“Ich?”
“Ja, kommst du mit?”
“Ich war nie ein besonders guter Schwimmer!”, wiegelte ich ab.
“Ach komm schon!”, begann sie ihre Pullover, das T-Shirt und ihre Stiefel, sowie die Reithose, auszuziehen.
Leicht widerwillig folgte ich ihrem Beispiel und zog meine Sachen aus. Im Gegensatz zu ihr legte ich alles ab, aber da war sie schon im Wasser und jauchzte. Denn trotz des Sommers, es war Mitte Juli, war der See nicht sehr warm. Ringsum stand viel Wald und reichte bis an das Ufer. So gab es auch über Tag viel Schatten. Zudem gab es immer einen kühlen Luftzug aus dem Wald.
“UH AH .. ist das kalt!”, schüttelte ich mich und watete tiefer hinein.
“Ja, das tut so gut!”, jauchzte sie und schwamm umher.
Langsam folgte ich ihr. Auch Harro kam ins Wasser und folgte seinem Frauchen. Nach kurzer Zeit ging meine Tochter wieder an Land und legte sich auf den Rücken, natürlich war auch ihr Hund dabei, er schüttelte sich und spritze sie nass. Viele kleine, kalte Wassertropfen landeten auf ihr und sie schimpfte mit Harro, der zog die Rute ein und legte die Ohren an. Als sie das sah zog sie ihn zu sich und knuddelte mit ihm. Dann legte sie sich wieder hin und Harro leckte ihr über die Beine und den Bauch. Leise seufzte Chantal und ließ ihn machen.
Nach einer Weile stieg auch ich aus dem Wasser und trocknete mich mit meinem Shirt ab. Zog meine Unterhose an und legte mich neben meine Tochter. Harro hatte sich inzwischen neben sie gelegt und ließ ich von ihr kraulen.
“Ist dir nicht kalt?”, fragte ich Chantal.
“Nein.”
“Du solltest dir trotzdem was überziehen!”
“Wenn mir kalt ist kuschel ich mich an dich dich Papi! So wie früher.”
“Nur dass du nun eine junge Frau bist!”
“Stört dich das?”, wollte sie wissen und ließ von ihrem Hund ab.
“Nein. Nur wenn es jemand sieht könnte er denken das wir mehr sind als nur Vater und Tochter?”
“Was sollen wir denn sonst noch sein?”
“Na überleg doch mal! Was würdest du denken wenn du einen Mann und eine Frau am Strand eines Sees kuscheln siehst, zumal in einer lauschigen Sommernacht wie heute. Dazu noch der Mond, was würdest du denken?”
“Na dass es sich ein Liebespaar gemütlich gemacht hat!”
“Siehst du ..”, sah ich sie an.
“Oh, jetzt verstehe ich.. du glaubst man würde uns für ein Liebespaar halten!”, grinste Chantal und rückte näher an mich heran.
“Ja. Willst du das?”
“Sagen wir mal so, ich könnte es schlechter erwischen als, dass man dich für meinen Geliebten hält!”, kam sie noch näher.