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Im Studentenwohnheim

Posted by literotica.com on Dienstag Jan 31, 2012 Under Gay

Ich werfe meine Tasche auf den Boden und sehe mich um. Das ist also mein neues Heim. Scheiße. Mir war von vornherein klar gewesen, dass ich die Arschkarte ziehen würde, aber das? Gott, Scheiße.

Mein Abi ist ziemlich scheiße gelaufen. Weil ich faul war. Ich interessiere mich nicht so für Bücher und das Zeug. Ich bin auch nicht gut in Mathe. Mein Abitur habe ich rückblickend nur bestanden, weil meine Lehrer auf Sport stehen und gerne mal ein Auge zudrückten, wenn ich mal wieder eine Klausur verhauen habe, wegen eines Fußballspiels am Wochenende. Mein Abischnitt ist unterirdisch, aber eine Uni hat mich im Nachrückverfahren angenommen. Mein Sportstudium beginnt am Montag. Drei Tage noch, dann geht es los. War ja klar, dass ich keine Wohnung mehr finden würde so spät am Semesterbeginn. Also Studentenwohnheim.

Die Lage ist perfekt. Genau zwischen Sportanlage und Fakultät, aber trotzdem sind es nur zwanzig Quadratmeter Wohnfläche. Die ich mir teilen muss.

Die Küche ist ein Sauhaufen am Ende des Gangs, aber wenigstens hat das Zimmer ein eigenes Bad und einen Balkon. Trotzdem werde ich wahrscheinlich die meisten Nächte bei irgendwelchen Frauen verbringen, um hier nicht sein zu müssen. Scheiße.

Die eine Zimmerhälfte ist eindeutig schon länger bewohnt. Das Bett ist bezogen und völlig verknautscht. Auf dem Fenstersims steht ein überquellender Aschenbecher.

Ja, ich bin Sportler und ja, ich habe keinen Bock auf den Qualm, wenn ich hier schlafen muss. Ich trete zum Fenster und werfe den Aschenbecher kurzerhand raus. Dann drehe ich mich um und gehe runter, um meine anderen Taschen aus meinem Auto zu holen. Als ich ins Zimmer zurückkehre, sitzt auf dem anderen Bett ein Typ in meinem Alter. Vielleicht zwanzig Jahre alt. Sein Haar ist schwarz und sein Bartschatten bestimmt ein paar Tage alt. Er sieht kurz auf und setzt dann seine Kopfhörer ab, mit denen er gerade noch Musik gehört hat.

„Hey“, murmelt er und setzt seinen Kopfhörer wieder auf, bevor ich reagieren kann.

Schwachkopf. Ich stelle meine Sache neben mein Bett und ziehe dann mein durch geschwitztes Shirt aus. Langsam beginne ich meine Sache in die Schränke zu räumen und ignoriere den Typen. Mich kotzen solche Leute an. Schwarze Kleidung, Totenköpfe überall, ständig diese melancholische Musik. Mein Gott, uns geht’s doch echt gut in Deutschland. Und trotzdem sind die Großstädte voll von diesen Gothik-Spinnern.

Als ich meinen Laptop einstöpsele, werfe ich einen Blick über die Schulter und sehe zu ihm rüber.

Sein dunkler Blick klebt an meinem durchtrainierten Rücken und den Muskeln an meinem Bauch. Seine Augen wandern langsam zu meinem Hintern und schnellen dann in die Höhe, als er merkt, dass ich seinen Blick erwidere. Ich starre ihn finster an. Er hebt eine Augenbraue und starrt zurück. Schließlich nimmt er seine Kopfhörer runter. „Was?“

„Glotz mich nicht so an“, entscheide ich. Ich habe kein Problem mit Schwulen, okay? Wirklich. Ich bin echt tolerant bei dieser ganzen Arsch-Schwanz-Geschichte und wenn Männer unbedingt wie Tucken durch die Gegend rennen wollen, stört mich das auch nicht. Aber sie sollen mich in Ruhe lassen. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Mann einen Blick auf mich wirft. Mit meinem Surferkörper, den blonden Haaren und meinen braunen Augen stehen nicht nur die Ladies bei mir Schlange. Es gab schon ein paar echt unangenehme Situationen im Duschraum nach dem Sport, schließlich komme ich aus der Großstadt. Aber ich bin eben hetero und kann es zum Teufel nicht ausstehen, wenn Schwule mit ihrem „Wir sind doch alle ein bisschen bi“ ankommen. Ich nicht. Ich steh auf Titten und Fotzen. Klar, ich hatte schon einige Male Analsex, aber die Vorstellung, dass unter dem Arsch ein Gehänge ist, hat keine Erotik für mich. Ich will nicht sagen, dass mich das anekelt, aber mal ehrlich… ein Schwanz ist für mich ein Körperteil, das ich selbst durch die Gegend trage. Eine Fotze und Titten… Gott, allein bei dem Gedanken an die ganzen Titten, die Tag für Tag jung und frisch zur Uni hüpfen, wird mir die Hose eng.

Mein Zimmerpartner zuckt mit den Schultern. „Arschloch.“

Damit wäre wohl geklärt, wie unsere gemeinsame Zeit hier ablaufen wird. Mir ist das recht. Auf den Dreck von wegen „Das ist mein Mitbewohner und allerallerbesterbester Freund!“ hab ich eh keinen Bock. Mein Bier trinke ich lieber allein auf dem Balkon und Frauen kann ich mit einer Schwuchtel auch nicht aufreißen. Also was hätte ich von einer Freundschaft mit ihm? Richtig, gar nichts.

Ich werfe ihm noch einen letzten warnenden Blick zu, bevor ich meine Sachen weiter einräume. Eine Stunde später verlässt er den Raum. Kurz bevor sich die Tür hinter ihm schließt, sagt er: „Ich bin Darren.“

Ich nicht. „Nick.“

Er zuckt mit den Schultern. „Ich werde dich trotzdem Arschloch nennen.“

Bevor ich etwas erwidern kann, ist er verschwunden. Wichser.

*

Zwei Wochen sind mittlerweile vergangen und alles läuft perfekt. Mein Mitbewohner ist zwar immer noch der gleiche Spinner, aber mein Plan mit den Frauen funktioniert. Bisher habe ich erst vier Nächte in meinem eigenen Bett verbracht. Zehn Nächte bei den Frauen. Gott, ich liebe das Studium!

Lori kichert leise, als ich ihr ein weiteres Schlückchen Sekt einschenke und dann nach meinem Bier greife. Ich habe sie heute auf einer Fakultätsparty kennengelernt. Süßes Ding. Auch wenn sie unbedingt mein Zimmer sehen wollte, statt zu ihr zu gehen. Ich habe sie dazu überredet, nur einen Drink bei mir zu nehmen und dann später noch weiter zu ziehen. In ihr Zimmer wohlgemerkt.

„Du bist sooo stark, Nick.“ Sie tatscht nach meinen Bauchmuskeln und drückt sie. „Wow.“

Ich grinse lässig und trinke einen Schluck Bier. Was soll ich sagen? Frauen stehen auf mich. „Wenn du willst, kannst du nachher noch einiges mehr sehen.“

Sie quiekt begeistert.

Gott, ist sie süß.

Sie ist eins dieser Mädchen, die einfach nett sind. Und leider Gottes eins dieser Mädels, die man nur betrunken ins Bett bekommt, weil sie so vernünftig sind. Ich schenke noch ein kleines bisschen nach. Klar, ich will sie betrunken, aber ausgeknockte Frauen sind wie ein Schwulenporno für mich. Absolut ungeil eben.

Ich beuge mich gerade zu ihr, um ihr einen kleinen Kuss zu geben, damit die Richtung der Abendplanung klar wird, als auch schon die Tür aufgerissen wird. Darren tritt ein und ignoriert uns, während er zu seinem Bett geht und sich setzt.

Ich kenne, wie gesagt, ziemlich viele Homosexuelle. Und mir ist noch kein Schwuler begegnet, der so… nicht-schwul ist. Klar, er trägt Lederhosen, aber er sieht trotzdem eher aus wie ein Rocker, als ein Nugatstopfer. Ihm fehlt einfach dieses… Weibliche. Sein schwarzes Haar steht zu allen Seiten ab, als hätte er gerade heimlich rumgeknutscht und unter seinem schwarzen T-Shirt spannen seine beachtlichen Muskeln. Ich bin Sportler, also kenne ich den Unterschied zwischen Sport-Muskeln und Gute-Gene-Muskeln. Darren hat letzteres. Wichser. Ich stehe jeden Tag auf dem Sportplatz, um so auszusehen, wie er. Wenigstens bin ich ein Stück größer als das Arschloch. Verdammt, ich hasse solche Leute. Die haben ihre gottgegebenen Muskeln und rennen damit so… geschmeidig rum. Ich war schon immer ein ziemlich großer Kerl und unbeholfen mit meinen Bewegungen, bis ich den Sport für mich entdeckt habe und meinen Gang und das Zeug trainiert habe. Aber früher… Verflucht, man kann nicht abzählen, wie oft ich meinen Kopf gegen Türen geknallt habe, oder beim Umdrehen alles vom Tisch gerissen hab.

Ich fixiere ihn einige Augenblicke und sehe zu, wie er seinen Nachtschrank öffnet und eine Schachtel Zigaretten rausholt.

Lori lächelt ihn verwirrt an, während er sich eine Zigarette anzündet, sich auf dem Bett zurücklehnt und nach seinen Kopfhörern fischt.

„Mach die Kippe aus, Darren“, schnappe ich ihn an, bevor er mich nicht mehr hört.

„Fick dich.“

Ich lächle Lori entschuldigend an, bevor ich sie aus meiner Umarmung entlasse und aufstehe, um dem Scheißkerl mal zu zeigen, was passiert, wenn man mich ignoriert. Vor seinem Bett baue ich mich auf und ziehe die Zigarette aus seinen Lippen. Dabei streift mein Fingerknöchel die weiche Haut seines vollen Mundes und ich zucke verwirrt zurück. Dann schmeiße ich die Zigarette durch die geöffnete Balkontür nach draußen. Darren setzt sich langsam auf und starrt mich an. „Hör mal, Kumpel. Wenn ich hier rauchen will, ist das mein Ding, klar? Dies hier ist seit einem Jahr mein Zimmer und ich mache hier, was ich will. Außerdem…“ Sein Blick gleitet zu Lori. „…schläfst du doch kaum hier. Und so, wie ich das Mädchen einschätze, hast du für die heutige Nacht auch schon wieder eine Fotze aufgerissen.“

Meine Augen weiten sich und hinter mir schnappt Lori nach Luft. Ich drehe mich zu ihr um und sehe wortlos zu, wie sie ihre Sachen packt. Sie ist eins der anständigen Mädchen. Egal, was ich sage, sie würde sowieso nicht bleiben. Mädchen wie sie hören nicht gerne „Fotze“ und „aufgerissen“ in einem Satz – besonders, wenn sie selbst gemeint sind.

Wütend auf meinen Mitbewohner sehe ich Lori nach und warte, bis die Tür hinter ihr zufällt. Dann drehe ich mich zu Darren um. Er sieht gelassen zu mir auf und grinst schamlos. Seine Finger nesteln an seiner Zigarettenschachtel und wieder nimmt er sich eine heraus. Ein provokatives Grinsen spielt um seinen Mundwinkel, als er sein Feuerzeug anmacht und die Spitze der Kippe zum Glühen bringt. Ich starre ihn fassungslos an. In mir mischt sich Wut und… Anerkennung. Wann hat sich das letzte Mal ein Mensch mir entgegengestellt?

Ich bin über eins neunzig und verdammt, ein echter Kraftprotz. Ich will nicht sagen, dass mir alles in den Schoß fällt, aber… wirklichen Widerstand kenne ich auch nicht. Meine Wut krampft meinen Magen zusammen und gewinnt über die Anerkennung, als ich seinen T-Shirt-Kragen packe und ihn hoch zerre, bis er vor mir steht. Seine Zigarette zittert leicht in seinem Mundwinkel, aber ansonsten steht er wie ein Mann vor mir und wartet ruhig darauf, was ich jetzt vorhabe. Seine Lippen bewegen die Kippe, seine Wangen werden hohl, als er tief den Qualm einsaugt. Dann hebt er den Kopf und… pustet mir ins Gesicht.

Mein Zorn kollabiert und meine Faust schmettert gegen seine Rippen. Seine Zigarette fällt zu Boden, als er nach Luft japst, und wird unter meinen Füßen in den Teppich getreten, als seine Faust auf mein Gesicht trifft. Mein Kopf schnellt in den Nacken und ich schmecke Blut. Sofort hole ich neu aus, doch bevor ich richtig treffen kann, kracht seine Faust in meinen Magen. Mein Schlag geht halb ins Leere, doch meine Fingerknöchel treffen auf seine Lippen und reißen den Mundwinkel ein. Sein Kopf ruckt zur Seite und dann… prasseln die Schläge. Ich treffe ihn ein paar Mal am Rumpf; er mein Gesicht, meinen Bauch, meine Niere. Er ist schneller als ich und seine Schläge sind gezielter, doch meine Kraft macht diesen Nachteil locker wett. Als er allerdings meinen Sonarplexus trifft, klappe ich zusammen und kann mich nur mit Mühe abfangen, als ich auf dem Teppich zusammenbreche. Ich krümme mich zusammen und hole japsend Luft, während Darren mich mit dem Fuß umdreht und sich auf meinen Magen setzt. Seine Knie pressen meine Arme an meinen Rumpf und ich schließe die Augen in Erwartung auf einen neuen Schlag in mein Gesicht. Stattdessen wartet Darren, bis ich wieder zu Atem gekommen bin. Dann schlage ich die Augen wieder auf.

Ich habe ihn ein paar gute Schläge einstecken lassen, wie ich zufrieden feststelle. Seine Lippe ist schon geschwollen und über seiner Augenbraue blutet ein dicker Riss, das in sein linkes Auge fließt.

„Na, Wichser? Jetzt bist du gar nicht mehr so cool, was?“

Ich rolle mit den Augen. Gott, der Spruch ist so alt. „Lass mich runter“, keuche ich und hole tief Luft.

„Was, wenn nicht?“

Ja, was, wenn er das nicht macht? Ich versuche mich unter ihm zu bewegen, doch nichts passiert. Meine Arme sind eingeklemmt und meine Beine flattern nur nutzlos durch die Gegend. Darren verstärkt den Druck auf meinen Brustkorb und ich atme zischend aus.

„Du kannst gar nichts machen“, klärt er mich auf, als sei das nötig. Seine schwarzen Augen funkeln amüsiert und für einen seltsam erschreckenden Moment sehe ich Lust in diesen Augen aufflammen. Scheiße. Völlig in die Defensive gedrängt bleibe ich still liegen und versuche ihn nicht noch weiter anzustacheln, damit er nicht auf dumme Gedanken kommt. Seine Beine sind weit gespreizt und ich kann genau in seinen Schritt sehen. Gott, hat der Spinner eine Latte?

Darren hebt seine Hände und legt sie leicht um mein Gesicht. Ich zucke zurück und starre ihn wutentbrannt an. „Wag es nicht.“

„Oh, bekommt Mr. Superstark gerade Angst vor einer kleinen Schwuchtel?“ Seine kräftigen Finger malen kleine, angenehme Kreise an meinen Schläfen.

Scheiße, ja. „Nein.“

Er lacht leise und ich stelle fest, dass es ein angenehmer Laut ist. Nicht so quietschend wie bei Frauen, sondern dunkel und volltönend. Seine Finger zeichnen knisternde Linien auf meinem Drei-Tage-Bart. „Wovor solltest du auch Angst haben?“, lächelt er. „Dass ich vielleicht meinen Schwanz raushole und dir ins Gesicht spritze?“ Er hebt einen Finger und tippt sich nachdenklich ans Kinn. „Oder vielleicht… Dass sich rausstellt, dass du doch nicht so hetero bist, wie du dachtest?“

Jetzt muss ich grinsen. Das mit dem Gesicht-Spitzen hat einen Moment echte Panik in mir aufkochen lassen – und falls er das durchgezogen hätte, hätte ich ihn zu Brei geschlagen, aber mich zu einer Schwuchtel machen? Scheiße, lustig. Als ob man sich seine Sexualität aussuchen könnte… Ich bin hetero. Punkt. Aus. Da gibt es keinen Spielraum.

Er sieht mein Grinsen und kneift die Lippen wütend zusammen. „Ich hab dich beobachtet, Arschloch. Und ich habe gesehen wie du Männern hinterher siehst.“

Ich lache leise. Ich sehe vielen Männern nach. Aber ich checke nicht Männer ab, weil ich sie heiß finde, sondern weil sie Konkurrenz sind. Ich sehe mich auf den Markt um, um meinen Marktwert zu checken. Nichts weiter. „Ich bin hetero.“ Ich versuche mit den Schultern zu zucken und scheitere.

Jetzt wird er wirklich wütend. „Tatsächlich?“ Seine Stimme ist kalt und triumphierend. Einen Moment grinse ich noch nach, bevor er sich plötzlich nach hinten beugt und mir in den Schritt greift.

„Hast du sie noch alle?!“, brülle ich ihn an. „Pack deine Wichsgriffel weg, oder ich polier‘ dir die Fresse, bis du Blut kotzt!“

Er hebt nur eine Augenbraue und lächelt. Seine Finger finden meinen Schwanz in meiner Hose und drücken ihn leicht. Ich versuche ihn von mir zu stoßen und bocke unter ihm auf. Er lacht leise und massiert kräftig meinen Schwanz. „Komm schon, Cowboy. Das kannst du besser!“ Er bewegt nur leicht seine Hüfte, als ich erneut bocke. Mein Schwanz in meiner Hose schwillt vor plötzlicher, schneidender Erregung leicht an, doch selbst im schlaffen Zustand ist er ziemlich groß, sodass Darren das hoffentlich nicht auffällt. Mir hingegen fällt es sehr wohl auf; besonders das scharfe Ziehen in meinen Lenden. Röte schießt mir ins Gesicht, als ich diesen seltsamen Moment bewusst in mir aufnehme, aber auch das bekommt er nicht mit, weil er Mühe hat, sich auf meinem windenden Körper zu halten. Das muss aufhören! Gott, Scheiße! Das muss sofort aufhören! Ich werde von einem verdammten Mann erregt! Aber.. Fuck, seine starken Finger erzeugen genau den richtigen Druck an meinem Schwanz… Gott, nein!

Plötzlich rutscht er leicht zurück und ich hebe meine Beine. Meine Knöchel schlingen sich um seinen Hals und ich werfe ihn zurück. Er knallt mit dem Kopf gegen meine Bettkante, doch das ist mir scheißegal, als meinen Ellbogen in seine Kehle ramme und ihm in den Magen boxe. Wieder und wieder schlägt meine Hand unter seine Rippen, bis meine Fingerknöchel schmerzen. Dann lasse ich von ihm ab und richte mich auf. Schweiß läuft meine Schläfen hinab, als ich aufstehe und meine Klamotten richte.

Er wälzt sich auf dem Boden zur Seite und hält sich den Bauch. Seine Stirn blutet extrem; dort, wo er gegen die Bettkante geknallt ist. Ich sehe kurz hin. Kopfwunden bluten immer stark, sind aber selten schlimm. Trotzdem gehe ich in die Knie, um mir das anzusehen. Bei all der Scheiße, die mir heute passiert ist, hab ich keinen Bock auch noch wegen unterlassener Hilfeleistung vors Gericht gezerrt zu werden. Als ich sein Gesicht in die Hand nehme, um mir die Wunde anzusehen, hebt er die Faust und schlägt mir ins Gesicht. Der Schlag ist so schlaff, dass ich ihn kaum registriere. Trotzdem bin ich irgendwie beeindruckt, weil er selbst am Boden liegend noch Schläge austeilt.

Seine Kopfwunde ist tatsächlich nicht so schlimm, wie ich vermutet habe. Ich lasse seinen Kopf wieder los und gehe dann zum Wandspiegel, um zu sehen, wie es mir geht. Meine Augenbraue ist in der Mitte gespalten und zwei Zähne von mir sind leicht locker. Eine dicke, schwulstige Wunde ziert meine Schläfe und meine Lippe blutet stark. Der Scheißkerl ist wenigstens nicht besser weggekommen, als ich!

Er stöhnt hinter mir und rollt sich wieder zur Seite. Dann fängt er an zu würgen. Es dauert eine Weile, bis sich sein Magen beruhigt, aber zum Glück kotzt er nicht auf den Teppich. Ich gehe ins Bad und mache zwei kalte Kompressen. Eine lege ich sofort auf mein Gesicht und gehe zurück ins Zimmer, um ihm die zweite zu geben. Ich bin nicht nett. Ich hab eben bloß eine übrig und die kann ich dem mitleiderregenden Würstchen doch überlassen, oder?

Ich gehe vor ihm wieder in die Knie und klatsche den kalten Waschlappen in sein Gesicht. Dann ziehe ich langsam, mit zitternden Fingern, mein Shirt aus und bin überrascht von den vielen Blutflecken. Ich steige über Darren hinüber und schmeiße es in den Müll. Hat ja eh keinen Zweck mit dem Ding.

Einen Moment später sehe ich auch Blut an meiner Hose. „Fuck, heißes Wasser und Salz, oder?“, frage ich Darren, der sich hinter mir langsam aufsetzt.

„Was?“, murmelt er und presst sich den Lappen an die Lippe.

„Die Flecken. Blut. Wie bekomm ich die raus?“

„Kaltes Wasser und Salz, soviel ich weiß.“

Ich grunze und gehe wieder zurück in das kleine Bad, wo ich sofort meine Hose ausziehe und das Waschbecken mit kaltem Wasser fülle. Nur mit Boxershorts bekleidet verlasse ich das Zimmer und gehe in die Küche am Ende des Gangs, um nach dem Salzstreuer zu suchen. Als ich zurück ins Zimmer komme, sitzt Darren auf meinem Bett und hält den Lappen gegen seine blutende Stirn. „Weg von meinem Bett“, belle ich.

Darren sieht kurz auf und krümmt sich leicht, als er aufsteht.

„Mit deinem Magen alles in Ordnung?“, frage ich überrascht, während er durchs Zimmer kriecht und sich auf sein Bett fallen lässt.

„Halt die Fresse, Wichser.“

Ich zucke mit den Schultern. Nicht mein Problem.

*

Mitten in der Nacht wache ich auf. Mit einem Stöhnen greife ich nach meinen Rippen. Verflucht, wahrscheinlich habe ich mich falsch umgedreht. Der brennende Schmerz lässt Sternchen vor meinen Augen platzen, als ich mich auf den Rücken rolle. Rasselnd hole ich Luft und richte mich auf. Ich brauch was zu trinken und muss mich strecken. Im anderen Bett schnarcht Darren leise und ich muss grinsen. Dann erlischt mein Grinsen.

Scheiße, als er mich angepackt hat… ich war erregt. Ich hab in meinem Leben schon mit ein, zwei Kerlen rumgemacht. Naja, weil Mädchen das wollten. Zwei heiße Kerle, ein Kuss… Frauen halt, wer soll das schon verstehen? Nie hat das auch nur das Geringste in mir ausgelöst. Aber als Darren meinen Schwanz in der Hand hatte… Fuck, allein bei dem Gedanken an seine feste, männliche Hand; sein kräftiger Griff… Ganz anders als bei einer Frau. Die sind so vorsichtig, als könnte man das Ding mit einem Lufthauch zerbrechen. Aber er… Scheiße.

Ich greife in meine Boxershorts und ziehe meine wachsende Erektion von dem zwickenden Knöpfen. Lust läuft in trägen Wellen durch meinen Körper, während ich den schlafenden Darren betrachte. Dann stehe ich angewidert von mir selbst auf und wanke langsam zum Bad. Ich fülle meinen Zahnputzbecher ein paar Mal mit Wasser und trinke durstig.

Ich spüre ihn, bevor er das Bad betritt.

Ich hebe den Kopf und kucke in den Spiegel, um zu sehen, wo er ist, falls er tatsächlich da ist. Er steht fast hinter mir und erwidert meinen Blick im Glas. Seine Augen sind dunkel und verhangen vom Schlaf, und doch sehe ich Lust darin, als er mich mustert. Sein Fuß schiebt sich zögernd vor, bis er genau hinter mir steht.

Sein feuchtheißer Atem trifft auf meinen Nacken, als er sich langsam vorbeugt. Dann liegen seine Lippen plötzlich auf meiner Haut. Meine Schultermuskulatur verkrampft sich, als sich sein kühler Mund auf meine Wirbelsäule legt. Einen Moment frisst sich der spontane Gedanke, ihm gleich noch einmal die Fresse zu polieren, in mein Hirn, bevor ich meinen Kopf senke und die Augen schließe. Das fühlt sich… gut an.

Sein Mund haucht einen weiteren Kuss auf meine Schulter, während ich meine Finger an dem Waschbeckenrand kralle und versuche dieses angenehme Gefühl zu überwinden. Seine Finger legen sich vorsichtig auf meinen unteren Rücken und gleiten an meiner Taille nach vorn. An meiner Brust spreizt er die Finger, als könne er nicht genug davon bekommen, mein Fleisch anzufassen, während seine Lippen hauchzarte Küsse auf meinen Rückenmuskeln platzieren.

Meine Fingerknöchel treten am Waschenbeckenrand weiß hervor; gleichzeitig versuche ich auszublenden, dass diese Gefühle gerade ein Mann in mir weckt. Hitze ballt sich in meinem Inneren und lässt meinen Schwanz wippen, als mein Blut durch meinen Penis schwappt. Elektrizität schießt von den Stellen aus durch meinen Körper, wo er mich berührt und küsst.

Ich höre ein Stöhnen und bemerke erschreckt, dass es aus meinem Mund gekommen ist. Erschaudernd fühlte ich, wie Darrens Hände an der trommelharten Haut meines Bauches nach unten gleiten und leicht die Bund meiner Boxershorts berühren. Seine Fingernägel legen sich flach auf meinen Bauch, als er die Finger krümmt und langsam versucht, unter meine Boxershorts zu gleiten. Meine Schamhaare krümmen sich unter seinen Fingern und ich zucke zusammen, als er für einen winzigen Augenblick den Kopf meiner Eichel streicht.

Dann wird mir plötzlich siedendheiß klar, was ich da gerade tue und fasse nach seinen Handgelenken. Sein linkes Handgelenk knackt, als ich seine Hände von mir reiße und mich aufgebracht zu ihm umdrehe. Er sieht mich ruhig an, erwidert meinen Blick mit samtenen Augen, als hätte er gerade nicht in meiner Boxershorts nach meinem Schwanz gefischt. Ich packe seine Schulter und stemme ihn gegen die Wand gegenüber vom Spiegel. „Was zur Hölle ist in deinem Kopf falsch gepolt? Bist du einer dieser kranken Wichser, die es genießen zusammengeschlagen zu werden?“

Er lächelt leicht. „Nop.“

„Was zum Teufel ist dann los mit dir? Lass mich in Ruhe!“ Ich drücke ihn noch fester gegen die Wand und dann setzt mein Hirn aus, als er nach meinem Schwanz greift. Gott… ja! Sein Griff ist so sicher, wie nur ein Mann den Druck einschätzen kann. Mein Kopf fällt in den Nacken, als seine Finger brodelnde Blitze in meine Lenden schießen lassen. Ich schließe die Augen und ziehe ihn von der Wand weg, um ihn noch kräftiger dagegen zu schmeißen. Ein Stöhnen formt sich tief in meiner Brust, während ich gegen die erregenden Empfindungen ankämpfe. „Was ist nur los mit dir?“, stöhne ich laut und versuche nicht die Gefühle der Lust wahrzunehmen.

„Ich will dich“, sagt er leise und beugt sich vor, um mich zu küssen. Ich reiße meinen Kopf aus seiner Nähe und zucke zusammen, als er seine Bewegungen an meinem Schwanz intensiviert. Scheiße, ich komme gleich. Ich spritze gleich in die Hand von einem Mann.

Irgendwo in meinem Inneren rastet etwas ein und ich verstärke den Griff an seinen Schultern. „Glaub mir, das würde dir jetzt nicht gefallen!“, drohe ich nach dem letzten Rettungsring greifend, doch er macht einfach weiter. Seine Hand wichst meinen Schwanz. Ich gebe auf.

Ich reiße ihn herum und drücke ihn über das Waschbecken. Ich presse sein Gesicht nach unten, bis er sich vorbeugt und willig den Arsch rausstreckt. Dann zerre ich an seiner Boxershorts, bis sie hinunter gleitet und spucke in meine Hand. Meine Finger verteilen schnell die Feuchtigkeit zwischen seinen Arschbacken, während ich meine Boxershorts runterziehe und meinen Schwanz in die Freiheit entlasse. Wieder spucke ich in meine Hand und verteile meinen Speichel auf Schaft und Eichel, bevor ich die Finger um den Stamm schließe und mit meiner anderen Hand seinen Anus ertaste. Meine Schwanzspitze ersetzt nur einen Moment später meine Finger und ich drücke mein Becken vor. Unter meiner Eichel gibt sein Fleisch nach. Doch viel zu wenig. Ich presse heftiger vor und höre schon an seinem gequälten Stöhnen, dass sein Schließmuskel unter der Gewalt meines Stoßes nachgibt. Meine Eichel wird von seinem Darm gefressen. Mein Atem stockt, als der Druck seines Darms meinen Schwanz melkt und stöhne geil, weil Lust wie eine Supernova in meinem Inneren platzt. Dann ich presse wie im Wahn wieder vor. Ein weiteres Stück wird verschluckt und wenn das so langsam weitergeht, komme ich viel zu früh. Ich packe seine Hüfte und zerre ihn ein Stück zu mir, bevor ich meine Hand auf die Haut zwischen seinen Schulterblättern klatschen lasse und ihn runterdrücke. Ich ziehe mich leicht aus seinem Arsch zurück und stoße dann mit all meiner Kraft zu. Sein Fleisch gibt nach und Darren schreit, während ich vor Lust die Besinnung verliere. Die Erschütterungen meiner Begierde lassen meine Knie zittern. Ich verstärke meinen Griff um sein Becken und ziehe mich zurück. Die Reibung ist so köstlich und eng, dass mir die Augen aus dem Schädel quellen. Wieder dränge ich vor und werde von fleischiger Hitze umschlossen. Am Rand höre ich wie Darren vor Unwohlsein ein weiteres Mal schreit, doch in meiner Gier nach dem Höhepunkt interessiert mich das nicht mehr. Ich ficke ihn, ein, zwei lange, geile, genussvolle Stöße… Dann komme ich. Mein ganzer Körper reißt sich selbst bis zur letzen Zelle in Stücke, während meine Knie einknicken, mein Puls stockt, mein Herzschlag aussetzt und meine Finger sich zitternd in seinem Becken vergraben. Ich spitze meinen Samen in den Darm eines Mannes und fühle dabei den orgastischsten Höhepunkt meines Lebens.

Keuchend, immer noch steif, ziehe ich mich aus ihm zurück und spüre unter meinen Fingern, wie er zusammenzuckt, als meine große Eichel seinen Anus erneut malträtiert. Mein weißer Samen tropft aus seinem Arsch, während ich fassungslos dastehe und keuchend nach Luft schnappe. Meine Knie sind weich, fast so weich wie mein Hirn. „Fuck“, sagte ich geistreich.

Darren bleibt vorgebeugt stehen und ohne nachzudenken greife ich um ihn herum nach seinem Schwanz. Trotz der Behandlung ist er steif. Meine Finger schließen sich nur mühevoll um den großen Schaft und mit fast brachialer Gewalt fange ich an ihn zu wichsen. So, wie ich es bei mir tue. Er schreit auf, als meine Bewegungen schnell aufeinander abfolgen. Meine Faust trifft klatschend seinen Unterbauch, reibt bis zu seiner dicken Eichel. Ein, zwei Streiche, dann fühle ich, wie es ihm kommt. Er schreit wieder, wirft den Kopf in den Nacken und spitzt wieder und wieder seine Sahne gegen die Keramik des Waschbeckens. Sein letzter Schub glubbt kraftlos aus seiner Eichel und benetzt klebrig und schmierig meine Finger. Einige Sekunden bleiben wir so stehen. Dann nehme ich vorsichtig meine Hand von seinem Schwanz. Ich hasse es, wenn Frauen meinen Schwanz berühren, nachdem ich schon gekommen bin. Besonders nach dem Blasen, wenn sie den letzten Tropfen raussaugen wollen, klappen sich bei mir vor Schmerzen die Zehennägel hoch. Wie ferngesteuert hebt sich meine feuchte Hand zu meinem Mund und ich lecke einen Tropfen von seinem Saft auf. Nahezu sofort füllt sich mein Schwanz träge mit neuem Blut, als der Geschmack von Mann in meinem Kopf explodiert. Völlig durcheinander schiebe ich Darren vom Waschbecken weg und beginne meine Hände von seinem Sperma zu befreien, bevor ich anfange das geile, salzige Zeug aufzulecken wie ein Süchtiger.

Darren stützt sich an der Wand ab und holt immer noch Luft, während ich Seife in meine Hände gebe, um den Geruch von Moschus und Mann restlos zu tilgen. Schließlich richtet sich Darren auf und sieht mich an. Ich habe einen triumphierenden Blick erwartet, oder einen hasserfüllten… oder einen angewiderten nach meiner rücksichtslosen Behandlung von eben.

Stattdessen glüht sein attraktives Gesicht vor Zärtlichkeit, als er sich zu mir vorbeugt und meinen Mundwinkel küsst. „Bein nächsten Mal machen wir es langsamer, okay?“

Ich starre ihn an. Es wird kein nächstes Mal geben, denke ich und weiß es im selben Moment besser. Meine Augen wandern über seine wunderschöne, kräftige Silhouette, als er aus seiner Shorts steigt und nackt zurück ins Zimmer geht. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass er sich in sein eigenes Bett legen wird.

Ich werfe einen Blick auf meinen steifen Schwanz, den das sehr zu freuen scheint. Scheiße, krass. Ich bin eine Schwuchtel! Dann schüttele ich mit dem Kopf. Ich kann mir immer noch nicht vorstellen, einen Schwanz anzusehen und davon geil zu werden. Aber irgendwas hat Darren an sich, dass ich nicht genug bekommen kann. Vielleicht nie genug.

Ich stelle mir das Gefühl eines Schwanzes in meinem Mund vor und zucke innerlich mit den Schultern. Nee, nichts. Aber als ich mir Darrens dunkle Augen vorstelle, wie er auf mich hinab sieht, während sein heißer, köstlicher Schwanz meinen Mund füllt, tritt an meiner Eichel ein Sehnsuchtstropfen aus. Irgendein Schwanz in meinem Arsch? Keine Reaktion. Darrens Schwanz? Meine Lenden ziehen sich zusammen und mein Anus pocht. Krass, wenn ich es nicht besser wüsste… würde ich fast sagen… Nein, Liebe auf den ersten Blick gibt es nicht. Aber auf den ersten Fick?

Naja, ich persönlich würde es wohl eher als zeitweilige Sucht bezeichnen, aber hei! Wovon habe ich eine Ahnung? Bis vor zwei Wochen dachte ich noch ich sei hetero. Vielleicht sage ich in zwei weiteren Wochen schon die berühmten drei Worte zu einem Mann. Wer weiß das schon?

Was ich auf jeden Fall weiß, ist, dass ich heute noch einige Male mit Darren ficken werde. Das reicht mir für den Moment…

Quelle: http://german.literotica.com/s/im-studentenwohnheim

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